Bayern ist die Heimat vieler exzellenter Forscherinnen und Forscher sowie Unternehmen, die sich mit Künstlicher Intelligenz (KI) im Gesundheitsbereich befassen und ein starkes Netzwerk im Freistaat bilden. Zu diesem Netzwerk gehören international renommierte Experten, angesiedelt an bayerischen Top-Universitäten (TUM, LMU), außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie z. B. dem Helmholtz München oder auch bei Global Playern wie z. B. Roche Diagnostics in Penzberg.

Der Raum Erlangen-Nürnberg blickt auf eine lange Tradition in der medizinischen Ausbildung und Forschung, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Region zu einem international anerkannten Exzellenzstandort in der medizinischen Forschung und Entwicklung entwickelt und ist heute ein international renommierter KI-Standort in den Gesundheitswissenschaften. Die Friedrich-Alexander-Universität (FAU), außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und international agierende KI-Unternehmen haben sich erfolgreich zu einem leistungsstarken KI-Ökosystem im Gesundheitswesen zusammengeschlossen. Forschungsgebiete sind unter anderem Sport und Telemedizin, Digitalisierung des deutschen Gesundheitssystems, einschließlich der Verfügbarkeit medizinischer Daten.

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Künstliche Intelligenz revolutioniert die Medizin. Sie bringt neue Chancen, aber auch Risiken. Professorin Julia Schnabel von der TUM erklärt, welche Fortschritte KI ermöglicht und wo sie an ihre Grenzen kommt.
Darmkrebs-Diagnose dank KI: Forschende von Helmholtz Munich und der TU Dresden nutzen KI-Modelle zur schnellen Vorhersage von Biomarkern, beschleunigen Behandlungsentscheidungen und ermöglichen präzisere Therapieansätze.
munich_i 2023: Experten, Entscheider und Entwickler der Künstlichen Intelligenz kamen zusammen und präsentierten ihre Innovationen. baiosphere-Highlight war das Panel zur Zukunft von KI im Gesundheitswesen.

Sprecher des Knotenpunktes ist Prof. Andreas Maier, FAU Erlangen-Nürnberg.