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Futuristic car on an automated assembly line, surrounded by digital graphics and robotic arms in a high-tech factory setting.

Der Förderaufruf „New approaches for Human/AI collaboration for the workforce of the future“ richtet sich an Projekte, die neue KI-Ansätze für die Zusammenarbeit zwischen Beschäftigten und Maschinen in der industriellen Fertigung entwickeln.

Im Mittelpunkt stehen drei Themenfelder:

  • Gemeinsames Lernen und Wissenssicherung: KI soll Erfahrungswissen erfassen, für andere Beschäftigte zugänglich machen und die Einarbeitung sowie Weiterbildung unterstützen.

  • Natürliche Mensch-Maschine-Interaktion: Neue Interaktionsmodelle sollen die Zusammenarbeit mit intelligenten Produktionssystemen vereinfachen, beispielsweise bei komplexen Fertigungsaufgaben und der Produktionsplanung.

  • Adaptive Automatisierung: KI-basierte Schnittstellen sollen sich an unterschiedliche Fähigkeiten, Bedürfnisse und kulturelle Hintergründe der Beschäftigten anpassen.

Förderanträge müssen mindestens zwei dieser drei Themenfelder abdecken.

Die entwickelten Lösungen sollen die industrielle Produktion flexibler gestalten und Beschäftigte bei ihrer Arbeit unterstützen. Dabei sind unter anderem Barrierefreiheit, Ergonomie, Diskriminierungsfreiheit und ethische Anforderungen zu berücksichtigen.

Bis zu sechs Millionen Euro pro Projekt

Für den Förderaufruf stehen insgesamt 30 Millionen Euro zur Verfügung. Die EU plant voraussichtlich fünf Projekte mit einem Förderbeitrag von jeweils vier bis sechs Millionen Euro.

Angesprochen sind insbesondere Unternehmen aus der Fertigungsindustrie, KI- und Automatisierungsanbieter, Hochschulen sowie Forschungseinrichtungen. Für die Forschungs- und Innovationsmaßnahmen gelten die üblichen Horizon-Europe-Anforderungen an internationale Projektverbünde.

Die Ausschreibung ist Teil der europäischen Partnerschaften Made in Europe und AI, Data and Robotics.

Antragsfristen

Die Antragstellung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren über das EU Funding & Tenders Portal.

Wichtige Termine:

  • 2. Februar 2027, 17:00 Uhr Brüsseler Zeit: Einreichung der ersten Antragsstufe

  • 2. September 2027, 17:00 Uhr Brüsseler Zeit: Zweite Antragsstufe für entsprechend ausgewählte Projekte

Für bayerische Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus den Bereichen KI, Robotik und industrielle Automatisierung bietet der Aufruf die Möglichkeit, neue Lösungen gemeinsam mit europäischen Partnern zu entwickeln.