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Three European Union flags on poles in front of a modern glass building with a curved facade under a blue sky.

Der Förderaufruf „Factory processes and automation for de- and re-manufacturing“ ist Teil des EU-Forschungsprogramms Horizon Europe.

Gesucht werden Lösungen, die industrielle Produkte und Komponenten effizienter zerlegen, prüfen und wiederaufarbeiten. Ziel ist es, Materialien und Bauteile länger zu nutzen und industrielle Prozesse ressourcenschonender zu gestalten.

Dabei spielen verschiedene KI-Technologien eine Rolle: KI-gestützte Zustandsanalysen können helfen, die Wiederverwendbarkeit von Bauteilen zu bewerten. Robotik soll Demontageprozesse automatisieren, während digitale Zwillinge und vorausschauende Wartung die Planung und Steuerung industrieller Abläufe unterstützen können.

Förderung für internationale Konsortien

Antragsberechtigt sind unter anderem Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Voraussetzung ist ein Verbund aus mindestens drei voneinander unabhängigen Partnern aus drei unterschiedlichen EU-Mitgliedstaaten oder assoziierten Ländern. Mindestens ein Partner muss aus einem EU-Mitgliedstaat stammen.

Damit ist der Aufruf auch für bayerische Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen interessant, die an KI-gestützter Produktion, Robotik oder Kreislaufwirtschaft arbeiten und mit europäischen Partnern kooperieren möchten.

Bewerbungsfrist

Die Antragstellung erfolgt über das EU Funding & Tenders Portal. Vorgesehen ist ein einstufiges Verfahren, bei dem direkt ein vollständiger Projektantrag eingereicht wird.

Einreichungsfrist: 2. Februar 2027, 17:00 Uhr (MEZ).