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Futuristic car on an automated assembly line, surrounded by digital graphics and robotic arms in a high-tech factory setting.

Das Institut für Datenoptimierte Fertigung (IDF) der Hochschule Kempten hat in Kooperation mit der MULTIVAC Sepp Haggenmüller SE & Co. KG das Forschungsprojekt „CAMistry“ gestartet. Ziel ist es, die Programmierung von computergesteuerten CNC-Maschinen mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) maßgeblich zu vereinfachen und zu beschleunigen.

Die manuelle Programmierung von CNC-Maschinen ist oft zeitaufwendig und stark auf das Erfahrungswissen einzelner Fachkräfte angewiesen. Angesichts steigenden Wettbewerbs und Fachkräftemangels suchen Unternehmen dringend nach effizienteren Lösungen. Hier setzt „CAMistry“ an: Unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Schirmeier und Dr. Fabio Lischka entwickelt das Team eine KI-basierte Lösung, die neue Bauteile mit bereits bekannten vergleicht.

Die KI soll dann automatisch geeignete Bearbeitungsstrategien vorschlagen und große Teile der Programmierung übernehmen. Nur bei komplexen oder neuartigen Merkmalen greift weiterhin ein menschlicher Programmierer ein – ein „Human-in-the-Loop“-Ansatz, der Automatisierung und menschliche Expertise intelligent verbindet. Dies soll den Programmieraufwand reduzieren, Fehler minimieren und die Planbarkeit der Fertigung verbessern, während das Expertenwissen der Mitarbeitenden weiterhin genutzt wird.

Das Projekt wird mit über 500.000 Euro vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie im Rahmen des Bayerischen Verbundforschungsprogramms gefördert und läuft bis September 2028. Es verspricht einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit bayerischer Fertigungsunternehmen durch innovative KI-Anwendungen.